Managed Accounts

Einige erste Informationen zu diesem Thema finden Sie weiter unten, ob ein Managed Account für Sie in Frage kommt und - wenn ja - wie wir Ihnen dabei helfen können, erfahren Sie bei einem Telefonat oder füllen Sie das nebenstehende Kontaktformular aus - wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung...

Informationen zu Managed Accounts anfordern!

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Managed Accounts

CFDs, Devisen und Futures verfügen über große Hebel und sehr hohe Gewinnmöglichkeiten, aber leider bei sehr hohem Risiko. Um die Renditechancen zu nutzen und dabei das Risiko überschaubar zu halten, ist sehr viel Zeit und professionelles Kapitalmarkt-Know-How erforderlich. Für viele Privatanleger waren diese zwar spekulativen, aber interessanten Märkte der Finanzderivate daher bis jetzt verschlossen!



Mit "Managed Accounts" ändert sich dies!

Ein Managed Account ist ein persönliches Konto, das von einem professionellen Vermögensverwalter für den Anleger gehandelt wird. Ziel ist der profitable Handel für einen Kunden auf dessen Konto. Ein Vermögensverwalter sollte natürlich stets eine bessere Performance als der Kunde selbst und die der Leitindizes vorweisen können! Grundsätzlich muss ein Vermögensverwalter BaFin reguliert sein. D.h. er ist dazu verpflichtet, in regelmäßigen Abständen Rechenschaftsberichte an die Regulierungsbehörde zu schicken.

Darüber hinaus wird er auch in unregelmäßigen Abständen hausintern überprüft. Es gibt zahlreiche Vermögensverwalter mit unterschiedlichsten Gebührenstrukturen und Handelsansätzen. Hier gilt es, einen vertrauenswürdigen, da transparenten Partner zu finden. Eine konstante Performance ist der beste Vertrauensbeweis für eine durchdachte Anlagestrategie.


Märkte

Es ist für einen Vermögensverwalter stets ratsam, in liquiden Märkten investiert zu sein. Hierzu zählen z.B. alle gehandelten Werte in den Leitindizes, wie Dow Jones, S&P 500, Dax und MDax und die entsprechenden Derivate auf die Indizes selbst. Liquide Märkte garantieren eine extrem zeitnahe Ausführung zu dem gewünschten Preis. Ein enger Spread ist durch die Liquidität ebenso gegeben. Im Falle eines angewandten Handelssystems wird selbstverständlich ausschließlich der für die Berechnung zugrunde liegende Markt gehandelt.


Handelssystem

Unter einem Handelssystem versteht man das Generieren von Kauf- oder Verkaufssignalen aufgrund von z. B. Indikatoren, Chartmustern, Widerstands-/Unterstützungszonen uvm. Die Herangehensweise hierbei ist äußerst vielschichtig. Hochkomplexe mathematische Algorithmen können ebenso erfolgreich sein wie einfache Stochastiken. Der sich ständig verändernde Börsenmarkt verlangt natürlich nach ständiger Überprüfung der zugrunde liegenden Parameter und der eventuellen Nachjustierung.


Ihr Konto...

...soll auch Ihr Konto bleiben! Die Eröffnung eines Onlinekontos bei der Partnerbank des Vermögensverwalters ist Vorraussetzung für den Zugriff des beauftragten Händlers auf Ihr Konto. Um vorweg Missverständnisse auszuräumen: Der Händler darf keinerlei Zugriff auf das Kontovermögen haben. Lediglich die Berechtigung zur Ausführung der Trades dürfen vom Vermögensverwalter verlangt werden. Somit muss grundsätzlich gelten: Nur Sie alleine können Geld von und auf Ihr Handelskonto transferieren.


Risiko

Grundsätzlich ist ein BaFin regulierter Vermögensverwalter verpflichtet, eine voll umfassende Risikoaufklärung mit seinem zu betreuenden Kunden durchzuführen.

Dazu gehört:

  • Aufklärung über das zu handelnde Produkt
  • Aufklärung über das entstehende Risiko während des Trades
  • Aufklärung über das Risiko bei Übernachtpositionen
Das Risiko gegenüber dem Vermögen ergibt sich aus verschiedenen Parametern:
  • Anlageprodukt
  • Hebelwirkung/Nettorisiko
  • Anlagezeitraum

So wird z.B. die Anzahl der Verlust-Trades in Folge als äußerst wichtiger Anhaltspunkt zur Risikoberechnung herangezogen. Als nächste Berechnung spielt der so genannte Maximum Drawdown eine große Rolle.

Beispielrechnung:
Wir erwarten, dass der Dax von 4.000 auf 4.100 ansteigt und gehen eine Long- (also Kauf-) Position mit einem Dax CFD ein. Zur Risikobegrenzung setzen wir einen Stopp bei 3.950. Nachdem ein Trade nicht immer optimal anfängt in die profitable Richtung zu laufen, muss mit einem Fallen des Kurses um x Punkte gerechnet werden. Fällt also der Dax auf 3.975, so haben wir also einen zwischenzeitlichen / Intraday Drawdown von 25 Punkten erfahren, jedoch ohne ausgestoppt worden zu sein.

Der Vermögensverwalter muss dieses Marktverhalten über das so genannte Money- und Risikomanagement berücksichtigen und entsprechend auf Ihre Kontogröße und die Anzahl der gehandelten Kontrakte anpassen. Geschieht dies nicht, ist sogar die Gefahr eines Totalverlustes gegeben.

Hierüber muss Sie der Vermögensverwalter ausführlich aufklären. Ein im Markt standardisierter Risikobegrenzungsansatz ist zum Beispiel, nicht mehr als 2% der Kontogröße pro Trade zu riskieren. Eine von der BaFin vorgeschriebene Risikoaufklärung prüft ebenso den Anlagecharakter des Kunden.


Partnerbank

Jeder Vermögensverwalter hat in der Regel seine bevorzugte Partnerbank. Durch die Zusammenarbeit zwischen Verwalter und Bank ist zu erwarten, dass ein gutes Verhältnis untereinander besteht und eventuelle Probleme schnell und unkompliziert geklärt werden können. Es spricht normalerweise nichts dagegen, der Empfehlung des Vermögensverwalters bezüglich der Partnerbank zu folgen.



High Watermark - Methode

Eine durch Formeln definierte Abrechnungsmethode für anfallende Erfolgsprovision. Diese Abrechnungs- und Rücklagenberechnung soll sowohl dem Vermögensverwalter, als auch dem Kunden die Provisionsabrechnung erleichtern.

Beispielrechnung:
Die ersten zwei Quartale des Jahres laufen mit einer positiven Performance von jeweils 20%. Im dritten Quartal dagegen wird ein Minus von 15% erwirtschaftet. Hätte man das zweite Quartal bereits abgerechnet, wäre der Vermögensverwalter gezwungen, die bereits abgerechnete Summe zum Großteil zurückzubuchen. Um diesen Umstand zu umgehen, wird hier eine Rücklage gebildet.

Moderne Anlageprodukte erlauben Gewinne auch bei fallenden Kursen

Moderne Produkte wie CFDs, ETFs und Futures sind eine besonders gute Vorraussetzung, um sowohl bei steigenden, als auch fallenden Kursen Profit erwirtschaften zu können.

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Analyseform

Die nahe Vergangenheit zeigt uns, dass ein fundamentaler Analyseansatz in umsatzschwachen, aber gleichzeitig volatilen Marktphasen nur schwer zu finanziellem Erfolg führt. Zeitgemäß ist die technische Analyse, die sich ausschließlich an den Charts orientiert. Im Zeitalter der äußerst leistungsfähigen PCs haben sich auch mathematische Algorithmen als äußerst profitabel erwiesen

Mindesteinlage

Die "alte Schule" der Vermögensverwaltung beginnt normalerweise ab einer Summe von 50.000,- Euro. Nachdem in früheren Zeiten ausschließlich mit Aktien gehandelt wurde, war eine hohe Handelssumme die Vorraussetzung für annehmbare Gewinne. Moderne Vermögensverwaltungen in Verbindung mit modernen Anlageprodukten lassen aber eine weit geringere Investitionssumme zu, ohne die Gewinnchance zu schmälern. Hier sollte eine Einstiegssumme von bereits 10.000,- Euro möglich sein.

Woran verdient der Vermögensverwalter?

Unterschiedliche Varianten der Vergütung finden sich im Markt des Account-Managements: Noch immer gibt es erfolgsunabhängige Vergütungsvereinbarungen, die beim Kunden wenig Vertrauen hervorrufen dürften. Ein fairer Vermögensverwalter verdient überwiegend oder gar ausschließlich an der Erfolgsprovision des für den Kunden erwirtschafteten Profits. Nur in dieser Konstellation ziehen der betreute Kunde und der Verwalter am gleichen Strang. Eine Kontoführungsgebühr von rund einem Prozent im Jahr ist hierbei durchaus Standard.

Hurdle Rate

Ein weiterer Indikator für eine vertrauenswürdige Vermögensverwaltung ist die so genannte "Hurdle Rate" (Hürdenrate). Bis zum Erreichen dieser Hürde (in der Regel zwischen 1 und 10%) bleibt der Kunde provisionsfrei. Der Verwalter zeigt dadurch an, dass sein zugrunde liegendes Handelssystem / seine zugrunde liegende Performance profitabel ist, und er wird bestrebt sein, schnellstens über die angebotene Hurdle Rate zu kommen.

Beispielrechnung:
Ihr Konto erwirtschaftet auf eine Depoteinlage von 10.000 Euro einen Profit von 40% p.a. (also 4.000 Euro). Ist eine Hurdle Rate von 10% und eine Erfolgsprovision von 25% vereinbart, so sind die ersten 10% (in unserem Beispiel 1.000,-- Euro) provisionsfrei für den Kunden zu berücksichtigen. An den weiteren 3.000,-- Euro ist der Vermögensverwalter mit 25% (750,-- Euro) beteiligt. Somit wäre der vorläufige Gewinn des Kunden 3.250,-- Euro. Selbstverständlich darf die Abgeltungssteuer nicht vergessen werden!

Transparenz der Abrechnung

Achten Sie darauf, dass Ihnen als Kunde monatlich eine Abrechnung mit folgenden Daten übersandt wird: Dazu gehört:

  • Einzelaufstellung aller getätigten Trades der einzelnen Produkte sind BaFin regulierte Standards
  • Gewinn-/Verlustberechnung des Monats
  • Provisionsrückstellungsaufstellung (im profitablen Fall oberhalb der eventuellen Hurdle Rate)

Ebenso sollte es Ihnen möglich sein, unmittelbar auf Ihrem Konto gemachte Trades, sowie den Kontostand, einsehen zu können.

Abgeltungssteuer

Bitte beachten Sie, dass ein Managed Account in der Regel der Abgeltungssteuer (25%) unterliegt. Zur detaillierten Aufklärung empfehlen wir das Hinzuziehen eines Steuerberaters.