Futures-Handel mit dem d:trader

Einführung

Mit Futures werden allgemein Termingeschäfte auf ein definiertes Gut (Underlying) bezeichnet. Das bedeutet, dass sich die eine Vertragspartei verpflichtet, zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort, eine festgelegte Menge eines "Guts" in einer definierten Qualität zu einem vereinbarten Preis zu liefern. Die andere Vertragspartei verpflichtet sich zur Abnahme genau dieser Ware.


Große Hebelwirkung

Um einen Future zu kaufen, müssen Sie nicht den Gesamtwert des Futures besitzen. Es reicht aus, den Garantiebetrag zu hinterlegen. Dieser liegt in der Regel zwischen 5% bis 20% des Nominalwerts. Dank dem Leverage-Effekt löst selbst eine minimale Preisveränderung des Underlyings eine große Preisschwankung des Futures aus.


Von steigenden und fallenden Märkten profitieren

Je nachdem wie die Tendenz der Märkte ist, können Sie Futures kaufen oder leerverkaufen. Es gibt keine komplizierten Regeln zum Shorten wie z.B. im Aktienhandel. So erzielen Sie auch bei fallenden Kursen Gewinne.


Liquidität am Markt

Die Futuresmärkte sind auch deshalb sehr interessant für aktive Trader, weil sie sehr liquide sind. Die Volumen sind so hoch, dass Kauf- und Verkaufsorders sofort ausgeführt werden. Der Spread zwischen Kauf- und Verkaufspreis ist minimal.


Geringe Gebühren

Ihr zusätzlicher Vorteil: Die Kosten sind geringer als beim Aktien- und Optionshandel!


Absicherung von Kursrisiken (Hedging) mit Futurekontrakten

Die internationalen Märkte werden immer volatiler. Um sich vor allzu großen Kursschwankungen bei Wechselkursen der Währungen, Aktienindizes oder Rohstoffen zu schützen, werden von den Markteilnehmern immer häufiger vor allem Future Kontrakte an den internationalen Termin-Börsen eingesetzt z.B.

  • in der Agrarbranche: An der Euronext/Matif verkaufen Erzeuger (Landwirte) Weizen-Futures, Verarbeiter (Mühlen) kaufen auf Termin und der Landhandel sichert seine Netto-Positionen ab. Mehr zum d:trader Agrar finden Sie hier
  • im Energiesektor: Öl-Händler arbeiten mit Rohöl-Futures und EURUSD-Kontrakte (Ölkontrakte werden in US-Dollar gehandelt)
  • bei den Aktienmärkten: Aktionäre / Aktienfonds shorten Kontrakte auf den Index um sich gegen einen kurzfristigen Kursverfall der Aktien, die sie im Portfolio halten, zu „ver“sichern
  • von international agierenden Unternehmen: Wechselkursrisiken von Geschäften mit Partnern aus Nicht-Euroländern werden über Devisentermingeschäfte abgesichert

Spezial: In der Entwicklungsgeschichte der Futures - von der Reisbörse von Osaka im 17. Jahrhundert über die ersten Weizentermingeschäfte, die ab 1830 in USA abgewickelt wurden, und den Start der ersten Warenterminbörse in Chicago (CBoT – Chicago Board of Trade) in 1848 bis hin zu unseren heute weltweit tätigen Futurebörsen - stellte sich auch immer wieder die spannende Frage, ob der spekulative Handel mit Agrar-Futures für den Hunger in der Welt verantwortlich sein könnte?
Gerade in den letzten Jahren / Monaten mit den sehr hohen Preisen im Agrar-Sektor ist dieses Thema wieder verstärkt auf die Tagesordnung gekommen. Lesenswert ist zu dieser Diskussion ein Artikel, der am 16.10.2010 in der "Neuen Zürcher Zeitung" erschienen ist und den wir mit freundlicher Genehmigung der Neuen Zürcher Zeitung hier veröffentlichen dürfen:
„Das Märchen vom bösen Weizen-Zocker“
 
 

Handeln Sie Futures mit dem d:trader - die wesentlichen Vorteile in Kürze:

  • Mehrfach preisgekrönte kostenlose Handelssoftware
  • Future Handel an über 20 Terminmärkten möglich
  • Nur 3,50 EUR Kommission (je Kontrakt/Trade)
  • Große Hebelwirkung
  • Hohe Liquidität am Markt
  • Online-Handel mit Live-Streaming Preisen
  • Nahezu alle Rohstoffe handelbar